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Fragen, die mir zum Holocaust gestellt werden

Seit über dreißig Jahren besucht Hédi Fried weiterführende Schulen und Universitäten in Schweden, um über den Holocaust, Antisemitismus und Rassismus zu sprechen. Sie ist eine der wenigen Überlebenden, die noch Zeugnis ablegen können. 1944 wurde sie zwanzigjährig nach Auschwitz deportiert. Nach ihrer Befreiung zog sie gemeinsam mit ihrer Schwester, der einzigen anderen Überlebenden ihrer Familie, nach Schweden, wo sie heute noch lebt. Auf die direkten Fragen der jungen Erwachsenen antwortet sie ebenso konkret und offen wie eindringlich und weise. Sie berichtet von dem Tag, an dem ihre Familie aus ihrer Heimatstadt deportiert wurde, von der Zeit im Lager und dem Leben danach. Es gelingt ihr, einen Eindruck davon zu geben, was der Holocaust für die Verfolgten tatsächlich bedeutete. Gerade im Konkreten wird das Grauen ein Stück weit greifbar, rücken die unvorstellbaren Ereignisse näher an uns heran. Es wird deutlich, dass das, was einmal geschehen ist, wieder passieren könnte.
Verfügbare Produktionen
Hörbuch
Verlagsangaben
Köln, DuMont, 2019, 156 S.
Verantwortlichkeitsangabe
Hédi Fried. Aus dem Schwedischen von Susanne Dahmann
ISBN
978-3-8321-8392-9
Werknummer
147255
Kategorien
Deutsche Geschichte von 1933 bis 1945 einschließlich unmittelbarer Kriegsfolgen, Geschichte Schwedens, Geschichte. Über Leben und Werk von Persönlichkeiten (Einzeldarstellungen)

Beteiligte Personen

Verfügbare Produktionen

Hörbuch (1)

Herstellungsjahr: 2022 Hersteller: dzb lesen – Deutsches Zentrum für barrierefreies Lesen
Spieldauer: 203 Minuten
Sprecher: Kuhne, Sibylle
Zusätzliche Information: 1 CD-ROM – Audio mit NCC

Ausleihbar bei: